Taferlklaussee Station 3: Seeblick

Entspannen

Erleben

Achtsamkeit
Wahrnehmung

Jahreszeit

Symbol

Frühjahr

Symbol

Sommer

Symbol

Herbst

Symbol

Winter

Dauer

10 Min

Alter

Jedes Alter

Abbild der Natur

Achtsames Betrachten

Lebensraum

Wiese
Wald
See
Berg
Fluss/Bach

Betrachten Sie ein Naturphänomen, das Ihnen ins Auge fällt – etwa einen Baum, eine Blüte, ein Stück Erde oder eine Landschaft. Schließen Sie nun die Augen und lassen Sie ein inneres Abbild des Betrachteten entstehen. Es kann das Gesamtbild sein, einzelne Elemente oder Formen daraus oder Farbeindrücke. Nehmen Sie das wahr, was vor Ihrem inneren Auge erscheint. Öffnen Sie nun wieder für kurze Zeit die Augen, betrachten Sie weitere Details und fügen Sie sie bei geschlossenen Augen Ihrem inneren Bild hinzu. Wiederholen Sie den Abgleich zwischen dem inneren Bild und dem tatsächlichen Naturphänomen so oft Sie möchten. Achten Sie darauf, welche Einzelheiten Ihre Aufmerksamkeit anregen und wie sich die Wahrnehmung des Phänomens und vielleicht auch Ihre Reaktion auf das Bild verändern.

Adaptiert nach Huppertz & Schatanek. Achtsamkeit in der Natur. Junfermann, 2015.Blätterdach (NFI)

Benötigte Materialien

-

Entspannen

Erleben

Achtsamkeit
Wahrnehmung

Jahreszeit

Symbol

Frühjahr

Symbol

Sommer

Symbol

Herbst

Symbol

Winter

Dauer

10 Min

Alter

Jedes Alter

Geräusche-Landkarte

Klangraum Natur

Lebensraum

Wiese
Wald
See
Berg
Fluss/Bach

Suche dir einen Platz, wo du ungestört bist. Setz dich hin, sei ganz leise, und achte auf die Geräusche, die du in deiner Umgebung wahrnimmst. Hör genau hin, welche verschiedenen Geräusche du bemerkst, und aus welcher Richtung sie kommen. Achte auch darauf, wie sich die Geräusche mit der Zeit verändern, während du auf deinem Platz sitzt.

Variante: Wenn du ein Blatt Papier und einen Stift dabei hast, zeichne die Geräusche darauf ein: In die Mitte des Blattes zeichnest du dich selbst. Für jedes Geräusch zeichnest du ein Symbol (zB ein Vogel für eine Vogelstimme) rundherum in der jeweiligen Richtung ein, aus der du das Geräusch wahrgenommen hast. Ist ein Geräusch weit weg, wird es an den Bildrand gezeichnet, ist es ganz nah, wird es auch nahe bei dem gezeichneten „Ich“ eingetragen.

Wenn du kein Papier und keinen Stift dabei hast, kannst du mit den Fingern mitzählen, wie viele verschiedene Geräusche du gehört hast.

 

Adaptiert nach: Naturfreunde Wasser:Rucksack-Infomappe.

 

Erfahren

Bewirtschaftung & Nutzung

Alter

Jedes Alter

Seeblick

Der Taferlklaussee

Lebensraum

See

Der vor uns liegende Taferlklaussee befindet sich am Nordfuß des Höllengebirges. Der See wurde um 1716 von Menschenhand geschaffen, als der  Aurachbach für die Holztrift aufgestaut wurde.


Bei der Holztrift wurden die gefällten Baumstämme mit der Strömung des Gewässers talwärts transportiert. Getriftet wurde vor allem bei hohem Wasserstand, wie er in dieser Gegend meist im Frühjahr und Herbst auftritt.


Das Holz wurde am Ufer gesammelt und erst bei einem ausreichend hohen Wasserstand auf den Weg gebracht. Kleinere Bäche, wie der Aurachbach, wurden aufgestaut, um mittels Wasserschwall den Transport des Holzes zu ermöglichen. Um Schäden während der Trift zu vermeiden, wurden die am Lauf gelegenen Mühlen und Sägewerke abgesperrt. 


Mit der Erschließung des Alpenraums verschwand auch die Trift, weil das Holz auf den Forststraßen rascher und einfacher transportiert werden konnte. Heute ist der Taferlklaussee mit seiner Uferzone als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Am unzugänglichen Südufer befinden sich ein kleines Hochmoor sowie ein Grauerlenauwald, die beide eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt beherbergen.